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ARD Monitor: Chemiewaffen in Syrien? Wer profitiert von der Propaganda?

ARD Monitor vom 02.05.2013

Am 19. März gingen im syrischen Aleppo wieder einmal Artilleriegranaten nieder. Kurz darauf zeigten verwackelte Amateuraufnahmen sterbende Kämpfer mit Symptomen, die angeblich auf den Einsatz der verbotenen Massenvernichtungswaffe Sarin schließen lassen. Syrische Regierung und Rebellen beschuldigen sich gegenseitig, Chemiewaffen eingesetzt zu haben. Die US-Regierung hält Syriens Machthaber Assad mit hoher Wahrscheinlichkeit für den Verantwortlichen. Viele Politiker fordern jetzt eine militärische Intervention des Westens. Die rote Linie sei überschritten. Der Druck auf US-Präsident Obama wächst. Dabei haben Experten großen Zweifel an der Aussagekraft der vermeintlichen Beweise und warnen vor einer Analogie zum Einmarsch in den Irak, der 2003 mit fadenscheinigen Beweisen legitimiert wurde.

Bericht: Kurt Pelda, Nikoaus Steiner, Jochen Leufgens

Quelle: ARD

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