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Brigitte Queck: Zum Einsatz von Depleted Uranium-Waffen durch die NATO in Kriegsgebieten seit dem 2. Golfkrieg

Zum Einsatz von Depleted-Uranium-Waffen durch die NATO in Kriegsgebieten seit dem 2. Golfkrieg
Brigitte Queck
Was kann man in der herkömmlichen wissenschaftlichen Literatur über Urangeschosse finden ?
Abgereichertes Uran 238 ist das Abfallprodukt, das bei der Herstellung vonBrennelementen für Atomkraftwerke übrig bleibt.
Um in einem Atomkraftwerk Energie zu erzeugen, werden atomare Brennelemente benötigt, die aus spaltbarem Uran 235 bestehen. Bei der
Kernspaltungsreaktion des Uran 235, die durch ein Neutron ausgelöst wird,ergibt sich beispielsweise:
 
• ein Atom Barium 139 + ein Atom Krypton 94 + drei Neutronen oder
• ein Atom Cäsium 140 + ein Atom Rubidium 93+ drei Neutronen oder
• ein Atom Xenon 144 + ein Atom Strontium 90 + zwei Neutronen,
jeweils unter Abgabe von großer Energiemenge: 1 kg Uran 235 ergibt eine theoretische Ausbeute von etwa 20.000 Megawattstunden, das ist etwa der Jahresbedarf für 6000 Haushalte.

Abgereichertes Uran ist keinesfalls harmloser als das natürlich vorkommende Uran.

Das abgereicherte Uran besteht aus 99,8% U 238 und 0,2% U 235, dasnatürlich vorkommende Uran besteht aus 99,3% U 238 und 0,7% U 235. Für U238 beträgt die spezifische Aktivität 12450 Bq/g und für U 235 80010 Bq/g.
Somit kann der Leser leicht nachrechnen: Die Radioaktivität des abgereicherten Urans beträgt demnach 97,4% der gleichen Menge des natürlichen Urans.
 
Uran ist eines der Elemente mit dem höchsten spezifischen Gewicht bzw. der höchsten Dichte. Deshalb findet DU in der Rüstungsindustrie eine breite Anwendung und wird wegen seiner sicheren Durchschlagskraft ausschließlich in Kriegsgebieten in Form von Kugeln, und Bomben eingesetzt.
Je höher die Masse eines Geschosses, um so höher ist bei gleicherGeschwindigkeit die Energie, also die Durchschlagskraft. Der Müll der Atomindustrie liefert ein Geschoß, das mindestens 1,7 mal schwerer ist als Blei.
 
Urangeschosse erreichen eine Geschwindigkeit von 1000 m/sek = 3600 km/h.
Urangeschosse sind deshalb in der Lage, auch schwere Panzerungen oder Bunker zu durchschlagen. Beim Aufprall wird ihre Bewegungsenergie in Hitze umgewandelt und das Uran verbrennt. Dadurch wird auch das Angriffsziel in Brand gesetzt.
 
Dem Göttinger Chemie-Professors Rolf Bertram zufolge ist abgereichertes Uran»viel gefährlicher« als bislang angenommen. Zwar werde beim Uran 238 infester Form der größte Teil der radioaktiven Strahlung durch die äußerenSchichten abgeschirmt, durch einen Aufprall verwandele sich das Metall jedochzu rund 75 Prozent in Feinstaub. »Dabei steigt die Radioaktivität um denFaktor eine bis zehn Millionen an«, sagte Bertram.
 
Das war übrigens auch die Aussage von 2 Vertretern des Vinca-Institutes in Belgrad –Jugoslawien (nunmehr unter US-amerikanischer Kontrolle), als eine spanische Journalistin zusammen mit mir im Auftrag von Professor Dr. Günther, dem Entdecker des Golfkriegssyndroms, 2001 im Kosovo Mitrovicaer Krankenhaus war, um die Krebshäufigkeit 2 ½ Jahre NACH dem Einsatz von Depleted Uranium im Kosovo zu erkunden!
 
Wenn ein Urangeschoß einen menschlichen Körper durchschlägt, ist die Eintrittsstelle klein. Durch die Hitzeentwicklung dehnt es sich dann aus und hinterlässt beim Austritt ein großes Loch. Das Militär nennt dies eine Wunde vom Explosionstyp.
Geschosse aus abgereichertem Uran haben eine andere Wirkung als die Uranbombe, wie sie in Hiroshima eingesetzt wurde. Deren Zerstörungskraft beruhte auf der atomaren Kettenreaktion des angereicherten Urans.
 
Radioaktive Messungen durch Professor Durakowitsch, der im Pentagon die Aufgabe hatte, Depleted Uranium zu untersuchen, ergaben ein noch viel gefährlicheres Bild von Depleted Uranium. Diese Geschosse enthielten nämlich alle auch Uran 236!!
Durakowitsch meinte, dass man dieses Depleted Uranium NIEMALS in Kriegsgebieten einsetzen darf. Daraufhin wurde ihm vom Pentagon bedeutet, dass er die Untersuchung abbrechen soll und wurde zum Stillschweigen verpflichtet. Da sich Professor Durakowitsch trotz einer angebotenen Stillschweigeprämie von über 1 Million Dollar nicht daran hielt, bekam er Morddrohungen, die ihn und seine Familie veranlassten, nach Kanada auszuwandern und dort weiterzuforschen
 
Die Messungen seines Uranium Medical research Centres in Toronto im Irak nach dem 2. Golfkrieg, einschließlich von Bodenproben, (dokumentiert in:“Der Arzt und die Kinder von Basra“) und nach dem 3. Golfkrieg der NATO gegen den Irak im Jahre 2003, bei dem 3000 Tonnen radioaktiver Munition zum Einsatz kamen, haben ergeben, dass in ALLEN Proben Uran 236 vorkam!!! Auch in anderen ehemaligen Kriegsgebieten wie in Bosnien (ehemaliges Jugoslawien), waren diese Bodenproben und Untersuchungsergebnisse gleich. Die Untersuchungskommission suchte ein Dorf in der Nähe von Sarajewo auf, in dem von ca. 1000 Einwohnern schon etwa ein Drittel an Krebs gestorben ist und die ZAHL DER KREBSTOTEN DA und ÜBERALL IN JUGOSLAWIEN EINSCHLIEßLICH DEM KOSOVO von Jahr zu Jahr weiter ansteigt!!!
 
Nicht umsonst darf der Dokumentarfilm „Todesstaub“ von Frieder Wagner gedreht, in Deutschland nicht im Fernsehen gezeigt werden und der Filmemacher bekam quasi Berufsverbot!!!
Die Menschen könnten nämlich aufmerkenwerden, sodass nicht nur die sog. Völkermordlüge der bösen Serben nicht aufrecht erhalten werden kann, sondern die NATO DER EIGENTLICHE VÖLKERMÖRDER IST und KEINE EXISTENZBERECHTIGUNG MEHR HAT!
 
Depleted Uraniumwaffen sind atomare Waffen mit Alpha, Beta und Gammastrahlen!!!
 
Erkranken können alle Lebewesen – nicht nur Menschen, – die mit der Uranmunition und dem Uranoxidstaub in Berührung kommen:
Rüstungsarbeiter bei der Produktion der Munition, Soldaten beim Transportieren, dem Lagern und beim Verschießen der Munition, alle Lebewesen im Einsatzgebiet und alle Lebewesen, die Nahrungsmittel aus dem Einsatzgebiet konsumieren, weil das Uran auch über die Nahrungskette in die Körper gelangt.
 
Allen, denjenigen, die Depleted Uraniumwaffen NICHT als atomare Waffen bezeichnen, ins Stammbuch geschrieben
 
Dr. med. Andreas Bau und Dr. sc. nat. Hans Könitzer haben dazu in der Schweizer Zeitung Zeitfragen Nr. 23, vom 8. Juni 2009, unter: „Funktion und Bedeutung von Kalium für den menschlichen Körper“ folgendes geschrieben:
 
„Untersuchungen von Bodenproben aus Serbien haben weitere Resultate zutage gefördert. Man fand nicht nur Uran und dessen Zerfallsprodukte, sondern weitere radioaktive Elemente/Substanzen. Diese Befunde werfen schwerwiegende Fragen auf – etwa dass das vorgefundene Isotopenverhältnis im Kalium, was so in der Natur nicht vorkommt, in keinem Zusammenhang mit den Zerfallsprodukten von Uran steht, aber als Folge von Kernwaffenversuchen bekannt ist….
 
Nach der Bombardierung der nationalen Fernsehstation im Zentrum Belgrads waren 2 Leichname der 16 getöteten Fernsehmitarbeiter nicht auffindbar. Sie seien buchstäblich „verdampft“, wird im Film „Jugoslawien: der vermeidbare Krieg“ berichtet.
 
Die Hitzeeinwirkung der eingesetzten Munition muss immens gewesen sein – so groß, dass als Erklärung nur der Einsatz radioaktiver Waffen bzw. einer erfolgten Nuklearexplosion im Kleinformat in Frage kommt.
Wurde hier eine neue Generation von Nulearwaffen getestet???
Eine Analyse der Bodenproben aus Serbien hat einen außerordentlichen Anteil von Kalium 40 ergeben, 100 Mal so hoch wie bei der natürlichen Isotopenverteilung.
Kalium 40 kommt nicht in den Zerfallsreihen von Thorium oder Uran als Zerfallsprodukt vor. Dies schließt Uran als Ausgangsmaterial für Kalium 40 aus. Kalium 40 kann nur entstehen durch eine strahlenverursachte Umwandlung eines anderen Elements.
 
So entsteht beispielsweise aus dem nicht radioaktiven Calcium 40 durch Neutronenbeschuss das radioaktive Kalium 40.
Weil ferner die Analyse der Proben einen Hinweis auf eine erhöhte Konzentration weiterer radioaktiver Isotope wie Kohlenstoff 14 und Beryllium 10 gibt, muss man davon ausgehen, dass die erwähnten Radioisotope durch Kernreaktionen an Ort und Stelle erst gebildet worden sind.
 
DAS DEUTET AUF DEN EINSATZ VON WAFFEN HIN, BEI DENEN DIEENTSPRECHENDEN KERNREAKTIONEN STATTFINDEN (TAKTISCHE ATOMWAFFEN ) !!!“
 
Diese Tatsache müsste alle Atomkraftgegner auf den Plan rufen, die bei ihren Zusammenkünften immer noch die Depleted Uraniumwaffen (neuere Atomwaffen) außer Acht lassen.
Aber auch für die Völkerrechtler wäre dieser Umstand eine lohnenswerte Aufgabe, denn der Einsatz von Atomwaffen wurde ja durch den Internationalen Gerichtshof 1996 bereits verboten!
 
Menschheitsgefährdender Einsatz von Depleted Uraniumwaffen(Atomwaffen der Neuzeit) in Kriegsgebieten durch die NATO
 
DADURCH, DASS DEPLETED URANIUM-Staub KLEINER ALS BLUTPLÄTTCHEN IST (so Laureen Moret, deren Doktorvater einer der Hersteller der Atomwaffe des Manhattan-Projekts in den USA war), gelangen DIESE TEILCHEN DURCH WINDE UND STÜRME BEDINGT, RUND UM DIE WELT!!!
EIN EINZIGES ALPHATEILCHEN DIESES DEPLETED URANIUMSTAUBES KANN BEI MENSCH UND TIER AUF DAUER KREBS UND ANDERE IMMUNERKRANKUNGEN AUSLÖSEN!!!
 

Uranoxidteilchen von 2,5 μm Größe kann niemand sehen, riechen oder schmecken.

 
Hauptsächlich werden Uranoxidteilchen eingeatmet, gelangen in das Lungengewebe und dadurch in das Blut. Sie sind in den Körperflüssigkeiten nur sehr schwer löslich. Sie werden überwiegend im Skelett eingelagert, das als Langzeitdepot dient. Deshalb führt Professor Dr. Günther auch die wachsende Zahl von Gelenkerkrankungen in der Welt auf diesen Umstand zurück!!!
 
Bei amerikanischen Golfkriegsveteranen wurden noch nach acht Jahren die Vergiftungen mit abgereichertem Uran nachgewiesen. Die atomare Halbwertszeit ist um ein Vielfaches länger. Uran 238 ist ein a-Strahler, ebenso seine Zerfallsprodukte Thorium, Radium, Radon und Polonium.
 
Wissenschaftler fanden heraus, dass in einem Zeitraum von 30 Tagen die Aufnahme von 0,14 mg Uran je kg Körpergewicht und Tag zum Tode führt, 0,0085 mg/kgKG/Tag zu genetischen Schäden, d.h. Missbildungen und Totgeburten, und 0,0032 mg/kgKG/Tag zu nachweisbaren Nierenschäden.
Zu unterscheiden ist bei Depleted Uranium-Waffen sowohl die Giftigkeit durch radioaktive Strahlung, als auch die chemische Giftigkeit (Schwermetallvergiftung) durch die Waffen selbst.
(Beim amerikanischen Militär wird davon ausgegangen, dass 20% des eingeatmeten Uranstaubes in den Knochen und 12% im Nierengewebe eingelagert wird, siehe hier.

 

Über die Blutbahn gelangt das Uran in die Leber und die Nieren, wo es die Zellen vergiftet. Die akute Vergiftung durch Uran führt zu Funktionsstörungen von Nieren und Leber, bis zu ihrem tödlichen Ausfall!
 
Die chronische Uranvergiftung führt zu einem AIDS-ähnlichem Immundefekt oder zu Krebserkrankungen, insbesondere Leukämie.
 
Auch natürliche Radioaktivität verursacht eine gewisse Anzahl von Krebserkrankungen, DENN ES GIBT, WIE MAN INZWISCHEN WEISS, KEINE UNSCHÄDLICHE RADIOAKTIVE NIEDRIGSTRAHLUNG!!!
Da das Uran in den Knochen eingelagert wird, ist dort der Ausgangspunkt der schwach radioaktiven Strahlung. Das Gewebe, das in Reichweite der a-Strahlen am nächsten liegt, ist das Knochenmark, das Organ, in dem die Blutzellen und die Immunzellen gebildet werden.
 
Wird dieses Immun- und Blutbildungsorgan radioaktiv verstrahlt, kommt es zu einer schweren Form der Blutarmut (aplastische Anämie), zu Krebserkrankungen wie Leukämie oder anderen bösartigen Neubildungen bzw. zum Immundefekt.
 
Folgende Folgen des Immundefektes wurden festgestellt:
schwerste Verläufe von Masern und Kinderlähmung, Salmonellen- und Wurmerkrankungen, Herpes- und Zosterbildungen.
Beim Hautkontakt mit abgereichertem Uran kommt es zu schlecht heilenden Wunden mit schmerzlosen Geschwüren. Sie sind deshalb schmerzlos, weil die Schmerz empfindenden und -leitenden Sinnes- und Nervenzellen zerstört worden sind.
Schließlich wird durch das abgereicherte Uran eine genetische Schädigung verursacht. Es kommt zu einer Häufung von Fehlgeburten, Totgeburten und Geburten lebensunfähiger Kinder.
 
Von uranvergifteten Eltern wurden Kinder mit folgenden angeborenen Missbildungen lebend geboren:
 
• Hydrocephalus (Wasserkopf) mit Hirnnervenstörung und Schwachsinn
• Phokomelie, einer ausgeprägten Missbildung der Extremitäten wie nach Contergan
• fehlende Knorpelbildung der unteren Extremitäten
• Fehlbildung eines Beines mit Greiffunktion einer Hand
• Fehlbildung, Zusammenwachsen der Finger und der Zehen
• Lippen-Kiefer-Gaumenspalte
• Abdominalspalt
• Spina bifida, Spaltbildung der Wirbelsäule.
 
Den Beweis, dass Depleted Uranium Krebs erzeugt, erbrachte am 6.7.1998 eine von Miller veröffentlichte Arbeit durch das US-amerikanische National Institute of Health!!!
Dies war übrigens die erste (von der US-amerikanischen Regierung offiziell zur Kenntnis genommene) Tatsache, die zeigt, dass abgereichertes Uran Krebs erzeugt !!!
 
Bereits eine geringe Menge a-Teilchen (manchmal auch nur 1 Alphateilchen) reicht aus, um aus Knochenzellen (Osteoblasten) Krebszellen entstehen zu lassen.
 
Daten aus dem Irak
 
Etwa 800 Tonnen Uranmunition sind im Golfkrieg 1991gegen den Irak eingesetzt worden, davon über 300 Tonnen im Gebiet von West-Basrah. Diese 800 Tonnen Uran entsprechen einer Radioaktivität vom 83000 Nagasaki- Bomben, hat Professor Yagasaki von Okinawa errechnet. Die hier festgestellten Erkrankungen und Todesfälle durch Uranmunition im Irak sind überwiegend auf den Einsatz 1991 zurückzuführen.
Der erneute Einsatz von 3000 Tonnen Uranmunition gegen den Irak seit 2003 wird sich erst später statistisch auswirken.
Im Juni 2000 wurde in der Medizinerzeitschrift „Lancet“ berichtet, dass die Kindersterblich-keit im Zentral- und Südirak im Zeitraum 1995 bis 1999 mehr als doppelt so hoch war als im Zeitraum 1985 bis 1989.
Im kurdischen Nordirak blieb die Kindersterblichkeit etwa konstant. Hauptsächlich im Südirak wurde 1991 während des Zweiten Golfkrieges Uranmunition eingesetzt, nicht jedoch im Norden (siehe hier).
 
60 Kinder sind im Krankenhaus von Basrah im Jahr 2000 wegen Leukämie behandelt worden. Bis 1993 waren es „nur“ fünfzehn.
Mit anderen Worten steigen gemäß den Worten des japanischen Wissenschaftlers mit den kommenden Jahren die Krebserkrankungen und anderen Immunschwächeerkrankungen bei Depleted Uranium weiter an, wie die folgende Tabelle zeigt. Dr. Jawad Kadhim Al-Ali, Leiter des onkologischen Zentrums in Basrah und Dr. Genan Hassan von der Universität Basrah berichteten auf der Uranwaffenkonferenz im Oktober 2003 in Hamburg,
dass die Krebsrate im Irak inzwischen auf das 19fache gestiegen sei.
Da gebe es unübliche Phänomene:
familiäre Muster, doppelte und dreifache Krebserkrankungen beim selben Patienten, Krebserkrankungen, die üblicherweise bei alten Menschen auftreten, schon in jungem Alter.
 
Die Kinderkrebsrate sei ebenfalls drastisch gestiegen:
 
Jahr Krebserkrankungen, davon Leukämie, davon verstorben
bei Kindern pro 100 000 Kinder
 
Jahr 
2000   92 11,5   60   50
 
2001 100 12,6   70  62
 
2002 160 18,5   85  80
 
Zudem sei die Rate angeborener Missbildungen auf das 7-fache gestiegen, so Al-Ali.
 
http://www.traprockpeace.org/jawad_al-ali_iraq.html
http://www.uranwaffenkonferenz.de oder
 
Dr. med. Zenad Mohammed, der im Krankenhaus von Basrah arbeitet,gab bekannt, daß in der südirakischen Region Basrah von etwa 2500
Neugeborenen im Zeitraum August bis Oktober 1999 10 Kinder ohne Gehirn (Anenzephalus), 8 Kinder mit Wasserkopf (Hydrocephalus) und 6 Kinder mitExtremitätenmißbildung (Phokomelie) geboren wurden. Das wären fast 100Mißbildungen auf 10.000 Geburten, sonst sind diese Mißbildungen weitseltener als 1:10.000 Geburten.
 
Dr. med. Amer geht von einer „Inkubationszeit“ des im Körper eingelagertenabgereicherten Urans von fünf Jahren aus, da die Anzahl genetischer Schädenseit dem Golfkrieg weiter ansteigt. Im Jahr 2000 sind in der Region Basrahinsgesamt 221 Kinder mit Missbildungen geboren.
 
Inzwischen ist auch durch Untersuchungen aus dem Mitrowitzer Krankenhaus im Kosovo bekannt, dass ES BEREITS 2,5 JAHRE NACH DEM NATO-BOMBARDEMENT MIT DEPLETED URANIUM ZU EINEM ANSTIEG DER KREBSERKRANKUNGEN ALLER ARTEN UM DAS DOPPELTE GEKOMMEN IST!!!
 
Die Anzahl missgebildeter Kinder stieg auch im „befreiten“ Kuwait: von Januar1986 bis Dezember 1989 waren es 326 Kinder, von Januar 1992 bis Dezember2000 waren es 2387 Kinder mit angeborenen Mißbildungen des Herzens.Damit ist der Anteil von 39,5 auf 103,4 pro 10 000 Lebendgeborene angestiegen.Dr. med. Tarik Al Hilli hat in seiner Klinik in Bagdad im Zeitraum Januar bisJuni 2000 eine Zunahme der Trisomie 21 (Down-Syndrom) und anderergenetischer Schäden festgestellt. Die Zahl genetischer Schäden habe sich von1990 bis 1999 vervierfacht.
 
Dr. med. Mohammed Salman, Augenarzt in Bagdad berichtete über Anophthalmos Kindern, denen bei der Geburt die Augen fehlten.
Im statistischen Durchschnitt tritt Anophthalmos bei einer von 50 MillionenGeburten auf. Trotzdem stieß der Augenarzt innerhalb von zwei Jahren auf
neun dieser Missbildungen, davon fehlten bei acht Kindern beide Augen, undeines hatte ein groteskes Zyklopenauge mitten im Gesicht. Sieben der achtKinder ohne Augen hatten Väter, die im Golfkrieg als Soldaten demamerikanischen Beschuß mit Uranmunition ausgesetzt waren. Der belgische
Augenarzt Dr. med. Edward de Sutter hat seinen irakischen Kollegen besuchtund darüber berichtet.
 
Von den knapp 700 000 im Golfkrieg eingesetzten US-amerikanischen Soldaten im 2. Golfkrieg sind mittlerweile 200 000 Soldaten am Golfkriegssyndrom erkrankt, davon sind 15 000 bereits verstorben. Die durchschnittliche Zeit zwischen der Uranvergiftung und dem Ausbruch der Krebserkrankung betrug damals 5 Jahre!
 
67 % der sog. Golfkriegssoldaten haben missgebildete Kinder!!! Sie haben sich zu einer Organisation zusammengeschlossen, damit diese Informationen nicht verloren gehen. Denn bald nach dem 2. Golfkrieg machten Polizei und Armee Jagd nach Beweisen der Nachwirkungen von Depleted Uranium, indem sie Computer beschlagnahmten und Beweise sicherstellten. Heute arbeiten einige dieser noch lebenden Golfkriegsveteranen in der Friedensbewegung mit.
 
Ähnliche Vorgänge mit Depleted Uranium haben sich aber auch in Mitteleuropa abgespielt.
 
In diesem Zusammenhang sei erinnert an den Absturz des US-Kampfflugzeuges A-10 über Remscheid im Jahre 1988 und den Absturz des israelischen, aus den USA kommenden El Al Transportflugzeugs über Amsterdam 1992. Beide Flugzeuge sollen radioaktives Material, auch Uranprojektile, an Bord gehabt haben.
 
In der Folgezeit traten in beiden Gebieten vermehrt Hauterkrankungen, Durchfälle, Leukämie bei Kindern und Missbildungen bei Neugeborenen auf.
An der Unglücksstelle in Amsterdam hatte ein schwedisches Institut 15 Personen untersucht, die nach dem Absturz an der Unglücksstelle gewesen waren. Je länger sie sich dort aufgehalten hatten, desto mehr Uran wurde in ihrem Stuhl festgestellt.
 
Im November 1996 wurde darüber berichtet, dass in Ex-Jugoslawien (Bosnien) etwa 1.000 Kinder an einem Symptom unbekannter Ursache litten:
Kopf-, Unterbauch- und Muskelschmerzen, Atemnot, Schwindel.
Über 600 Kinder seien bisher in Krankenhäuser eingewiesen worden. Im Dezember 1997 und Januar 1998 wurde in bosnischen Medien darüber berichtet, dass es in einigen Gebieten des früheren Jugoslawiens zu einem dramatischen Anstieg von Leukämie, Krebsbildungen und missgebildeten Neugeborenen gekommen sei.
 
Eine seltsame Massenerkrankung habe auch die Kühe erfasst. Die Milchproduktion sinke vielfach rapide und versiege teilweise ganz. Der Blutanteil in der Milch sei oft so hoch, dass sie für den menschlichen Genuss nicht mehr zu gebrauchen ist. In einigen Fällen seien bei Kühen Missgeburten registriert worden: Kälber wurden ohne Haut an den Füßen, ohne Klauen oder Zunge geboren, eine genetisch bedingte Veränderung, die auch bei anderen Säugetieren zu beobachten war.
 
In Bosnien zeigten sich zudem Veränderungen in der Vegetation: es gebe sehr wenige Früchte, die zum Teil sogar missgebildete Formen zeigten; zudem bilde sich ein sehr merkwürdiges Moos.
Nach Untersuchungen des Nuklearforschungsinstitutes in Vinca hat die radioaktive Strahlung nach den NATO-Bombardierungen durch die Anwendung von DU-Munition gefährlich zugenommen.
 
Auch beim Angriffskrieg auf Jugoslawien 1999 wurde von der NATO D.U.-Munition eingesetzt.
Bei Kleinkindern der Flüchtlinge aus den Gebieten Kosovos und Ex- Jugoslawiens wurden ausgedehnte Gürtelrose-Bildungen festgestellt: eine bei Kleinkindern ganz ungewöhnliche Erscheinung, die sonst fast nur bei Krebskranken und älteren Menschen auftritt.
 
In der Beantwortung einer Anfrage schreibt der Vertreter des deutschen Bundesministeriums der Verteidigung in einem Schreiben vom 6. Juli 1999 zum Thema „Verwendung von Munition mit abgereichertem Uran“ unter anderem:
 
1. „Im Rahmen der NATO-Luftangriffe gegen die Bundesrepublik Jugoslawien wurde DU-Munition von dem US-Waffensystem A 10 eingesetzt.
2. Das Waffensystem A 10 wurde hauptsächlich im Kosovo eingesetzt. Da mit der Bordkanone keine vorgeplanten stationären Ziele angegriffen werden, sondern solche Ziele, die durch den Piloten während des Einsatzes erfasst werden, ist eine exakte Gebietsangabe nicht möglich.
3. Die NATO hat am 1.7.99 auf eine mögliche toxische Gefährdung beim Umgang mit von DU-Munition getroffenen Fahrzeugen hingewiesen und vorbeugende Maßnahmen empfohlen, die auch an die im Kosovo befindlichen Hilfsorganisationen weitergegeben wurden. Eine Dekontaminierungsplanung seitens der NATO gibt es derzeit nicht (…)“.
 
Professor Dr. Günther ist es zu verdanken, dass man mittlerweile weltweit um die Gefährlichkeit von Depleted Uranium Bescheid weiss und sogar 142 Staaten in der UNO eine Ächtung dieser Munition gefordert haben!
Doch die Krux ist, dass die Verwendung radioaktiver, also atomaren Waffen, bereits 1996 durch den Internationalen Gerichtshof verboten wurden!!!
 
Deshalb setzt der Militärindustriekomplex der USA folgende Lüge in Umlauf:
Abgereichertes Uran (DU) sei weniger radioaktiv als natürliches Uran.
Festgestellt aber wurde bei Untersuchungen von Erdmasse, bzw. Geschossen aus Kriegsgebieten, dass nicht nur sog. abgereichertes Uran zum Einsatz kam!
Helen Caldicott schreibt in ihrem Buch “Atomgefahr USA auf Seite 253:
Im Gegensatz zum Uranerz, das im Erdboden vorkommt…, handelt es sich bei Uran 238 um 100%iges Uran. Wenn man also abgreichertes Uran mit natürlichem Uranerz vergleicht, vergleicht man Äpfel mit Birnen!
 
Was die Munition aus Uran 238 noch gefährlicher macht, ist ihre Verunreinigung mit Plutonium 239 und Neptunium 237-Isotopen … Plutonium ist ein Alphastrahler mit einer Halbwertszeit von 24 400 Jahren, Neptunium 237 ein Alpha-und Gammastrahler mit einer Halbwertszeit von 2 Millionen Jahren !!!
 
 
Professor Dr. Dr. med. habil. Siegwart Horst Günther, Professor fürTropenmedizin, ist am 24.2.1925 in Halle geboren, war Mitglied der
Widerstandsgruppe um Graf Stauffenberg und Häftling im KZ Buchenwald.1945 bis 1950 studierte er Medizin in Halle, wo er auch promovierte. Anschließend habilitierte er an der Akademie der Wissenschaften in Berlin.1957 wurde er Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften und schließlich als jüngster Professor der DDR berufen und nach Kairo entsandt. Bis 1963 arbeitete Professor Dr. Dr. Günther an den Universitäten Kairo und Damaskus.
 
Anschließend war Professor Günther im Hospital Lambarene des Friedensnobelpreisträgers Albert Schweitzer tätig. Bisher sind von Professor Dr. Dr. Günther oder unter seiner Mitarbeit acht Bücher und 465 Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften erschienen. Seit 1992 ist Professor Dr. Dr. Günther Präsident des Gelben Kreuzes International, einer humanitären Organisation, um kranken Kindern zu helfen. Seit 1998 zweiter Präsident der Albert Schweitzer Akademie in Warschau.Für humanitäre Verdienste erhielt Professor Dr. Dr. Günther hohe nationale und internationale Auszeichnungen.
Als Präsident der Hilfsorganisation Das Gelbe Kreuz International hat er nach dem zweiten Golfkrieg in den Jahren 1991 bis 1995 im Irak Kinder behandelt, die an einer bis dahin unbekannten Krankheit erkrankt und größtenteils verstorben waren. Dabei handelte es sich aber nicht um eine neue tropenmedizinische Krankheit.
 
Professor Dr. Dr. Günther hat den wissenschaftlichen Nachweis erbracht, dass diese Gesundheitsschädigung durch abgereichertes Uran verursacht wurde, dass die Symptome durch Schwermetallvergiftung verursacht wurden und durch akutes Versagen von Leber und Niere zum Tode führen. Wird das akute Vergiftungsstadium überlebt, besteht danach ein hohes Risiko, an Leukämie oder anderen Krebserkrankungen oder AIDS-ähnlichen Syndromen zu erkranken.
 
Die schwach radioaktive Strahlung des vom Körper aufgenommenen abgereicherten Urans schwächt das Immunsystem des Menschen. Durch radioaktive Schädigung der Ei- und Samenzellen gibt es in der Folgegeneration Missgeburten.
 
Der Einsatz der Uranmunition durch die NATO in Kriegsgebieten und auf Testgeländen geht immer weiter
 
Vieques, Puerto Rico:
 
Die Bewohner von Vieques, einer kleinen, Porto Rico vorgelagerten karibischen Insel haben die US-Marine auf über 100 Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Seit 60 Jahren benutzt die US-Marine das 30 km mal 6 km große Vieques als Übungs- und Schießplatz für alle Arten von Munition, darunter auch Uranmunition. Die Bewohner begründen ihre Schadensersatzforderungen damit, dass hauptsächlich die verschossene Uranmunition für die geradezu epidemische Zunahme von Krebsfällen unter der Inselbevölkerung verantwortlich ist.
Über ein Drittel der insgesamt 9000 Einwohner von Vieques sind mittlerweile an Krebs und anderen schweren Krankheiten erkrankt. Die Ärzte führen diese ungewöhnlich hohe Krankheitsrate auf die jahrzehntelange Vergiftung der Insel durch amerikanische Bomben und Granaten, vor allem aber auf den intensiven Gebrauch von Uranmunition zurück. Aus den offiziellen puertoricanischen Zahlen geht hervor, dass sich die Krebsfälle unter den Bewohnern der Insel explosionsartig um 300% vermehrt haben. Mit Hilfe des amerikanischen
"Freedom of Information Act" gelang es den amerikanischen Anwälten der betroffenen Inselbewohner die amerikanische Marine zu zwingen, öffentlich einzugestehen, dass sie Uranmunition auf der Insel verschossen hat.
Die US Marine erklärte, dass dies im Jahre 1999 und nur einmal der Fall gewesen sei. Der Fehler sei geschehen, weil ein Flugzeug irrtümlich mit der falschen Munition beladen worden sei. Die US-Marine habe anschließend versucht, die radioaktiven Projektile und Granathülsen zu finden und zu entsorgen, aber sie hätte nur etwa 50 Stück gefunden. Dieser Darstellung widersprechen aber von Wissenschaftlern durchgeführte Bodenuntersuchungen, die belegen, dass der Schießplatz systematisch mit Uranmunition bombardiert worden ist.
 
Bereits auf dem Satellitenbild der östlich von Puerto Rico vorgelagerten Insel Vieques sind die Bombenkrater an der Ostspitze der Insel zu erkennen, die Vergrößerung zeigt die Kraterlandschaft deutlich. Hier hat das US-amerikanische Militär die durchschlagende Wirkung der Uranmunition getestet, bevor sie sie im Irak einsetzte.
Inzwischen hat die US-Marine 1999 zugegeben, Vieques als Schießplatz für Depleted Uranium missbraucht zu haben!
 
Wichtig :
Die deutsche Bundesmarine nimmt seit 1969 im Rahmen der Ausbildungsunterstützung durch die US-Navy regelmässig an Landzielschießübungen auf der Schießbahn der Karibik-Insel Vieques, die zu Puerto Rico gehört, teil!!! (Siehe hier.) Die US- Marine verwaltet seit 1938 fünf sechstel der Insel direkt und benutzt die Insel für Kriegsmanöver und Bombenlagerung.
 
DU kam in Jugoslawien und Afghanistan Tonnenweise zum Einsatz!
 
Allein beim Training für den Kosovo-Einsatz wurden 263 uranabgereicherte Geschosse "aus Versehen" abgefeuert, von denen lediglich 57 anschließend sichergestellt wurden, wie die US-Marine selbst eingeräumt hat
 
Der unabhängige Wissenschaftler Williams, der gute Kontakte zur NATO hat, spricht von ca. 100-120 Tonnen uranhaltiger Munition, die 1999 in Jugoslawien zum Einsatz kamen. Davon über 90 Tonnen allein im Kosovo, den die NATO, wie weiland jetzt Libyen, angeblich befreien wollte.
 
Im Zusammenhang mit Leukämiefällen in Zürich wurde bekannt, dass auch in der Schweiz uranhaltige Munition zu Testzwecken eingesetzt worden ist.
Die Oerlikon Contraves AG hat den Verlauf der Schießversuche in Zürich nachmehr als dreißig Jahren zugegeben:
1968: 17 Schüsse mit maximal 0,68 kg abgereichertem Uran
1969: 4 Schüsse mit maximal 0,16 kg abgereichertem Uran
Der Stadtrat wurde über die Schießversuche jener Zeit in Zürich-Oerlikon nicht informiert.
 
Zudem wurde bekannt, dass das US-Verteidigungsministerium sich bei denJapanern dafür entschuldigte, dass eine unbewohnte und in der Folge auch nicht mehr bewohnbare Insel bei Okinawa mit 1520 Projektilen aus abgereichertem Uran beschossen wurde.
 
Jugoslawien
Die UNEP hatte im Jahre 2001 im Kosovo sechs Gebiete untersucht und in fünfen wurde sie fündig und stellte fest, dass dort wirklich DU- Munition zum Einsatz gekommen ist. Zwei Jahre nach Ende des NATO-Angriffes stellte sie eine weit verbreitete Urankontamination fest.
 
Dr. med. Trifko Guzina vom Klinischen Zentrum Kasindol im SerbischenStadtteil von Sarajevo berichtete am 22.7.2002 über den Anstieg der
Krebserkrankungen in dieser Region. Zwischen 1995 und 2001 wurden dort1.226 neue Krebspatienten registriert. 370 von ihnen sind schon gestorben.
 
Die neue Studie hat im Gebiet von Sarajewo einen Anstieg aller Arten von Krebserkrankungen zwischen 27,7% und 109,6% verzeichnet. Am meisten befallen waren die Verdauungsorgane, da die radioaktiven Stoffe in die Nahrungskette gelangt sind.
 
Nach Worten des Dr. Guzina ist dieser erschreckende Anstieg vonKrebserkrankungen eine Folge des NATO-Bombardements in den Jahren 1994
und 1995, als die US-Luftwaffe mit Unterstützung der deutschen "Tornados"nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Geschosse mit abgereichertem Uran auf serbische Wohngebiete rund um Sarajevo abfeuerte.
 
Rinaldo Colombo war Carabiniere und 1995 einer der ersten italienischen Militärs, die nach Bosnien entsandt wurden. Zwei Jahre später, klagte er überstarkes Fieber, Übelkeit und Migräne. Weitere zwei Jahre sowie zahlloseUntersuchungen später wurde der 31jährige Anfang September 2000 insKrankenhaus eingeliefert. Am 8.11.2000 verstarb er an Leukämie.
 
Corrado Di Giacobbe war ebenfalls in Bosnien im Einsatz und war nach seiner Rückkehr 1998, an einer besonderen Tumorart (M. Hodgkin) erkrankt. Bereits zuvor war ein anderer Soldat an Leukämie verstorben, der in derselben Kaserne Dienst getan hatte. Ihr Vorgesetzter, Luigi Federici, streitet ab, von den Risiken des Einsatzes gewusst zu haben.
 
Der britische Soldat Kevin Rudland reparierte als Mitglied der internationalen „Friedenstruppe“ von Dezember 1995 bis April 1996 in Bosnien Panzer, die häufig Uran-Geschosse abfeuerten. Seinen dramatischen körperlichen Verfall seither erklärt sich Rudland aus dem Uranstaub, mit dem er während seiner damaligen Tätigkeit Kontakt hatte. Schutzkleidung habe es in Bosnien nicht gegeben, man habe ihm einfach geraten, die Hände regelmäßig zu waschen. Dass die Geschosse uranhaltig waren, habe er damals nicht gewusst. Er ist ebenfalls inzwischen gestorben.
 
Durch den NATO-Krieg 1999 ist also nun auch der Kosovo mit Uran verseucht. Im Nachbarland Makedonien (FYROM) wurde jedenfalls durch Wissenschaftler der Universität Thessaloniki festgestellt, dass die radioaktive Belastung seit dem Krieg auf das 8-fache angestiegen ist. Dieses sei eine schlimmere Umweltkatastrophe, als die durch den Reaktorunfall in Tschernobyl verursachte.
 
Erkrankungen, wie sie Professor Günther in den Jahren bis 1995 im Irak beobachtet hat, sind in den folgenden Jahren auch im Kosovo zu befürchten, schrieb man in der BETA–Broschüre vom 22.7.2002 der jugoslawischen Presseagentur. Die Befürchtungen bestätigten sich leider noch schneller als erwartet!
 
Die Ergebnisse des Einsatzes von radioaktiver Munition im Kosovo legte Dr. Dr. Milan Ivanovic, Chefarzt der serbischen Klinik in Kosovska Mitrovica in Form der seither gesammelten Daten von Verstorbenen vor.
Die Zahl der Krebserkrankungen jeglicher Art war bereits im Jahre 2001 um das Doppelte angestiegen. Ebenso die zu verzeichnenden Missgeburten, ähnlich der nach der Tschernobyl-Katastrophe.
 
Der Arzt und Ökologe Dr. Dejan Dimow berichtete, die NATO habe zur Zerstörung der Gebäude des Innenministeriums und des Generalstabes im Belgrader Stadtzentrum Uranmunition eingesetzt. Die Ruinen stünden unberührt, weil niemand wisse, wo das verstrahlte Baumaterial entsorgt werden kann. Die Zahl der Krebskranken habe sich in Belgrad um 30 % erhöht.
Wir sind alle potentielle Patienten der onkologischen Krankenhäuser“, sagte Dimow. „Jetzt machen sich alle Sorgen um die im Kosovo kurzfristig eingesetzten NATO-Soldaten, aber der Westen kümmert sich nicht um die Bewohner der verseuchten Gebiete“.
 
Die Prognose des Arztes, wonach langfristig nur 30% mehr Krebserkrankungen aufgrund des Uraneinsatzes zu erwarten sind, ist vergleichsweise optimistisch. Denn wenn legte man eine Studie der britischen Atomenergiebehörde vom November 1991 zum Irak zugrunde, kämen auf 10 Tonnen Uranmunition etwa dreimal soviel Tote. Immerhin sollen bereits 192 bosnisch-serbische Soldaten an Leukämie erkrankt sein, so Belgrader Regierungsquellen. Robert Fisk, Korrespondent des britischen „Independent“, hat vor Ort recherchiert:
 
„Ich sehe 300 Grabsteine, die die Inschrift tragen könnten: An abgereichertem Uran gestorben“, berichtet er Mitte Januar aus dem ostbosnischen Dörfchen Bratunac. “Bis zu 300 der 5.000 serbischen Flüchtlinge, deren Stadtteil in Sarajevo im Spätsommer 1995 von Nato-Kampfflugzeugen schwer bombardiert worden ist, sind an Krebs gestorben.“
 
Das Gesundheitsministerium in Sarajevo – also der pro-westlichenRegierung der moslemisch-kroatischen Föderation – hat bekanntgegeben, es
starben 1998 je 152 von 100.000 Bosniern an Krebs; 1999 waren es bereits 230- ein Anstieg von über 50 Prozent. Der jugoslawische Präsident VojislavKostunica erklärte in einem Interview mit der griechischen Presse währendseines Staatbesuches in Athen: "Die Bombardierung verschiedener Regionen Jugoslawiens mit abgereicherter Uranmunition ist ein weiterer Beweis dafür,dass die ganze Operation (der NATO, Anm. d. Red.) ein krimineller Akt war".
 
Glas Javnosti vom 4.1.2001, zitiert nach Süddeutsche Zeitung vom 5.6.7. Januar 2001:
 
„Der Bericht der Atomic Energy Agency geht davon aus, dass Amerikaner und Briten im Golfkrieg 1991 etwa 25 Tonnen DU verschossen haben. "Würde diese Menge DU eingeatmet werden, dann würde das genügen, um 500 000 Menschen umzubringen." (Nuclear adviser issued shells alert", byMichael Evans, Defence Editor, The Times, Monday, January 15, 2001 und "Kostunica: DU use is criminal", Kathimerini, Athen, 15.1.2001)
 
Dass die NATO auch im Angriffskrieg gegen Libyen Depleted Uranium-Waffen eingesetzt hat, berichtete das britische Anti-Kriegs-Bündnis "Stop the War Coalition" auf seiner Homepage.
In den ersten 24 Stunden des Angriffs wurden 45 1000-Kilo Bombem mit DU Munition sowie Raketen mit DU auf das Land abgeschossen!
Beim Aufprall verbrennt das Zeug bei 10.000 Grad und setzt dabei unzählige Mikropartikel frei, die sehr giftig und sehr radioaktiv sind. Diese Partikel sind so schwer, dass sie innerhalb von wenigen Minuten unter die Haut sinken und verschiedene Krebssorten, Genveränderungen und viele weitere schwerste Krankheiten erzeugen.
Weite Teile der weltweiten Kriegsschauplätze (Balkan, Iran sehr stark und andere) sind massiv verseucht.
Jetzt wird – während der möglicherweise größten Atomkatastrophe – ein weiteres Land verseucht und die zukünftigen Kinder schwersten Mutationen ausgesetzt.“
 
Nach dem NATO-Angriffskrieg auf Jugoslawien, der unter der verlogenen Prämisse Völkermord geführt wurde, von dem nicht mehr übrig blieb als „39 auf beiden Seiten gewaltsam zu Tode Gekommene VOR DEM NATO- BOMBARDEMENT“ nach Aussagen des damaligen Stellvertretenden OSZE-Bevollmächtigten für den Kosovo, General ad Loquai, gingen die NATO-Mörder gegen Libyen mit ähnlichen Lügen vor. Gaddafi hätte sein eigenes Volk bombardiert, hieß es, und man müsse Maßnahmen ergreifen, das libysche Volk zu beschützen. So kam die Resolution 1973 zustande, die durch die NATO ausgenutzt wurde, um ein ganzes Land zu zerstören, deren Bewohner zu ermorden und ganze Landteile des wunderschönen Libyens für Jahrtausende zu verseuchen.
 
Wollen die von den USA geführten und von ihnen dominierten NATO-Länder durch ihren beabsichtigten mit atomaren Waffen geführten Krieg gegen Syrien (der in Wirklichkeit von ihnen im INNEREN des Landes, durch die militärische und finanzielle Unterstützung von bezahlten Söldnern aus aller Welt schon geführt wird!) sowie gegen den souveränen Staat Iran allmählich die ganze Welt atomar verseuchen?
Die Friedenskräfte aller Welt müssen ihnen in den Arm fallen durch stärkere Aufklärung, Demonstrationen, sowie der Forderung an ihre Regierungen, sich an diesem "Spiel" mit unser aller Leben nicht zu beteiligen.
 

Brigitte Queck ist Dipl. Staatswissenschaftlerin Außenpolitik und Stellvertretende Vorsitzende des Vereins Mütter gegen den Krieg e. V. in Berlin – Brandenburg.


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