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Gabi Weber: Ach gut, dass es den Henryk gibt!

 

Ach je – im Kampf gegen "Judenhass", "Antisemitismus", "Holocauster", "Palästina-Freunde" und die  "Gaza-Gabi"  versammelt sich auf der "Achse des Guten" (achgut) so einiges, um dafür zu sorgen, dass Cafe Palestine Freiburg ordentlich eins auf die Mütze bekommt.

"achgut" vereint sie alle, die Freiburger Antideutschen, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Freiburg, den Freiburger Harnasch. Da werden dann Sequenzen von Videoaufzeichnungen aus dem Gesamt-Zusammenhang heraus geschnitten und so zusammen gesetzt, dass ein Konstrukt entsteht, das den Ach-Gutmenschen ins Konzept passt. Ach so, ist ja ganz einfach – wenn man wichtige Teile einer Aussage weg lässt, entsteht doch ganz schnell etwas, das man für seine eigenen Zwecke nutzen kann.

Dem Chef-Hasbara-Inquisitor selbst  ist der "Fall Cafe Palestine Freiburg" zwischenzeitlich bereits zwei Artikel wert. 

In "Schon mal was von einem Cafe Somalia gehört?" erklärt uns Deutschlands Spezialist für Islam-Fragen  diesmal ganz genau, was ein "Palästina-Freund" ist. Da schreibt er unter anderem:

"Es ist auch nicht das erste Mal, dass wir von einem solchen Ansinnen heimgesucht werden. Die Tochter hat es versucht, der größte Verleger aller Zeiten und auch der Holocauster aus Hengelo – und sie alle sind dabei am Ende auf die Fresse gefallen. Der gekränkte Palästina-Freund will ausgerechnet von jenen rehabilitiert werden, denen er den Kampf erklärt hat."

Ach wieso widmet denn der Herr Henryk dem kleinen Cafe Palestine Freiburg so viel Aufmerksamkeit? Weil Freiburg eines der "Zentren der deutschen Palästina-Solidarität" ist?

Am Ende des Artikels ruft HMB sogar zu einem Wettbewerb auf – "Und was meinen Sie, liebe achgut-Leser: Sollen wir die Bezeichnung “Cafe Judenhass” durch etwas Freundlicheres ersetzen? Vielleicht “Cafe zum fröhlichen Mufti”? Oder “Cafe zum bösen Juden”? Und wie wäre es mit: “Cafe Größenwahn”?" Es gibt auch was zu gewinnen!

Ach ja und dann vorgestern – da hat der Hasbara-Henryk wieder was Nettes geschrieben: "Gaza-Gabi: In Freiburg weltberühmt und dann auch noch gemeinnützig" . Dass ihm natürlich nicht die Tränen kommen, wenn ein fünfjähriges palästinensisches Kind "vorübergehend festgesetzt" wird, ist klar. Es ist doch "nur"ein PALÄSTINENSISCHES Kind!

Der Henryk hat für diesen Artikel sogar recherchiert und ist dabei auf ein Rätsel gestoßen, das ihn ganz bestimmt zu weiteren Nachforschungen direkt beim Freiburger Finanzamt animieren wird. Er fragt sich, ob Cafe Palestine Freiburg denn wirklich als gemeinnützig anerkannt wurde. Man könnte doch tatsächlich glauben, dass ihm die Argumente schon ausgegangen sind und er sich deshalb ab sofort auf die Finanzen konzentriert.

Ach Mann – das wird den islamophoben Hasbara-Henryk aber ärgern, wenn ihm das Finanzamt mitteilen muss, dass Cafe Palestine Freiburg vor wenigen Wochen die Gemeinnützigkeit verlängert wurde. Zeit, dass das Finanzamt Freiburg Nachhilfe in Sachen "Judenhass", "Antisemitismus", "Holocauster" usw. bekommt?  Dafür gibt´s in Deutschland richtig viele, gute Spezialisten.  

Ach und dann – dann wird Cafe Palestine Freiburg die Gemeinnützigkeit schnell wieder aberkannt und niemand wird je verstehen, wie das denn passieren konnte! Hasbara, Lobbyismus, Sayanim? Ach, so ein Quatsch!

Ach noch was – auch der Professor Wolfgang Stegemann konnte sich einen Kommentar auf achgut nicht verkneifen .  Zur Erinnerung – die beiden  Stegemänner haben schon im Herbst 2010 ihr großes Verständnis für die Palästinenser zum Ausdruck gebracht  und haben bis heute nichts dazu gelernt . Ach, wieso soll man sich über all das überhaupt noch wundern?

 

Freiburg, 17.7.13

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