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Gabi Weber: Déjà-vu – Auch Urania Berlin beugt sich dem Druck der Israellobby – Absage der Räumlichkeiten für eine Palästina-Konferenz am 16.8.13

Liebe Leserinnen und Leser,

wie kann es anders sein? Auch die Urania Berlin knickt vor der Israellobby ein.

Heute erreichte uns eine Email vom Kulturrat der iranischen Botschaft in Berlin, der die Konferenz "Palästina – Frieden auf Basis von Gerechtigkeit" am kommenden Freitag, 16.8.13 organisiert.

Der Direktor der Urania, Herr Dr. Bleyler, sagt die vertraglich zugesagten Räumlichkeiten für die Veranstaltung ab.

In seinem Schreiben heißt es unter anderem:

"Das Programm und die Recherchen zu den Referenten lassen eindeutig erwarten, dass unser Satzungsziel der Völkerverständigung, das auch in den Geschäftsbedingungen zu unseren Verträgen als Bedingung für Vermietungen festgelegt ist, nicht eingehalten wird." Außerdem " lässt eine große Zahl von Protesten erwarten, dass es während der Veranstaltung oder in der Urania zu Auseinandersetzungen kommen wird." 

Sicher können Sie sich denken, wer zum Beispiel hinter solchen "Protesten" stecken könnte?

Ach so, ach ja -achgut – die "Achse des Guten!

Ein Brief an Herrn Dr. Bleyler wurde auf der Homepage der "Achse des Guten" veröffentlicht unter dem Titel "Zum Gangbang in die Urania".
Hier werden die hinlänglich bekannten Drohszenarien und Lügen als Druckmittel verwendet, um Verträge zu brechen.

Wer hat Vorschläge für andere Räumlichkeiten in Berlin?

Über den endgültigen Veranstaltungsort werden wir Sie im Laufe der Woche informieren.

Es ist an der Zeit, zu erkennen, dass der Einsatz für Freiheit in Palästina längst auch einen Einsatz für unsere eigene Freiheit und unsere fundamentalen Rechte bedeutet!

G. Weber, Freiburg

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