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Hilfsaktionen für Gaza – Help Sans Frontières – PalMed – Medico International

Die medizinische Versorgung in Gazastreifen ist desolat : Kinder werden ohne Narkose operiert, Verstümmelte können nicht adäquat versorgt werden, einfache intensivmedizinische Maßnahmen fehlen, viele medizinische Geräte sind rare Ware, ein Kraniotomie-Set besteht aus 5 Instrumenten, die mit Wasser und Seife "desinfiziert" werden, eine Thorakoskopie- bzw. Thorakotomie-Einheit gibt es nicht, Naht- und Verbandsmaterial fast aufgebraucht, und die Liste geht weiter…

Im Hinblick auf diese dramatische Lage sind aktuell mehrere Länder, Hilfsorganisationen und NGOs aktiv, Kinder aus der Kriegsregion zu holen, um ihnen eine adäquate medizinische Versorgung anzubieten.

Hier können Sie erfahren, dass diese Art von Hilfeleistung schon in einigen Krankenhäusern im Gange ist:
http://www.nwzonline.de/wirtschaft/westerstede-hilft-gaza-kindern_a_17,0,526304998.html

Die Türkei startet eine Luftbrücke für Kriegsverletzte:
http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEKBN0GB0D820140811

HSF, auch "Help sans Frontières", ein gemeinnütziger Verein, der Menschen in Not zur Seite steht und vor allem medizinische Hilfe für Betroffene anbietet, bittet um Ihre großzügige Unterstützung: Behandlung von Kindern in Ihrem Unternehmen bzw. Krankenhaus.

Wir in "Help sans Frontières", mit unserem medizinisch fundierten und engagierten Fachpersonal, das enge Kontakte zu verschiedenen Hilfsorganisationen weltweit pflegt, würden die logistische Organisation übernehmen.

Wir freuen uns auf jede medizinische Hilfe für diese Kinder, sei es im Rahmen dieses Projektes oder auch im Sinne medizinischer Sach- sowie Geldspenden (Betreff: Kinder Gaza).

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Hilfe und stehen für weitere Fragen jeder Zeit zur Verfügung.

Bitte diese Nachricht weiterleiten, Danke sehr… Mit kinderfriedlichen Grüßen, Dr. Saher Khatib – "Help sans Frontières, HSF”
Homepage: www.hsf-world.org – E-Mail: s.khatib@hsf-world.org

Spenden gegen Spendenbescheinigung: IBAN: DE97100500000190157399 – BIC: BELADEBEXXX – Landesbank Berlin-Berliner Sparkasse – Betreff: Kinder Gaza

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Spendenaufruf zur medizinischen Unterstützung der Zivilbevölkerung in Gaza

PalMedDeuschland | 10.07.2014 – 19:38:56

Spendenaufruf zur medizinischen Unterstützung
der Zivilbevölkerung in Gaza

Das „Deutsch- Palästinensische Ärzteforum e.V. solidarisiert sich
mit dem palästinensischen Volk und ruft zur Unterstützung
des Gazastreifens auf, der von israelischen Luftangriffen
brutal bombardiert wird.

Der Angriff auf den Gazastreifen hat bis jetzt weit über 103 Tote und mehr als 750 Verletzte gefordert.
Darunter unbeteiligte Kinder und Frauen!

Zudem wurden Häuser und Wohnungen zerstört und dadurch viele Menschen obdachlos.
Die medizinische Versorgung ist aufgrund der jahrelangen Blockade ohnehin Katastrophal und jetzt
hat sich die Lage weiter dramatisch verschärft.

Wir bitten euch daher unseren Spendenaufruf zu unterstützen, um Medikamente und medizinische
Hilfsmittel dem palästinensischen Volk zur Verfügung zu stellen.

Das „Deutsch- Palästinensische Ärzteforum e.V. stellt sein Konto für Spenden zu Verfügung:

Bitte überweisen Sie das Geld auf folgendes Konto:

PalMed Deutschland e.V.
Spendenkonto
Kto: 486213
BLZ: 520 900 00
Kasseler Bank
IBAN: DE54520900000000486213
BIC : GENODE51KS1

Vielen Dank für eure Unterstützung

Das „Deutsch- Palästinensische Ärzteforum e.V.

Homepage PALMED

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Nothilfe für den Gazastreifen

Spendenaufruf für Medikamente, medizinische Versorgung – und Menschenrechtsarbeit

Die Menschen in Gaza benötigen nach wie vor Hilfe. Zwar schweigen momentan die Waffen, doch die Menschen im Gazastreifen stehen vor einem Scherbenhaufen. Tausende Verletzte müssen nachbehandelt werden, zahllose Menschen leben in Notunterkünften.

Medizinische Nothilfe in Gaza

Der israelische medico-Partner Ärzte für Menschenrechte hat bereits mit Spendengeldern von medico Lastwagen mit Medikamenten in den Gazastreifen geschickt, weitere sollen folgen: Denn es fehlen nicht nur Nothilfemedikamente zur Behandlung der Verletzten, sondern auch für andere Patienten. Vor allem chronisch Kranke sind gefährdet: Ohne notwendige Medikamente ist ihre Gesundheit und in vielen Fällen ihr Leben in Gefahr.

In mobilen Kliniken versorgt der palästinensische medico-Partner Palestinian Medical Relief Society Verletzte, die nach Operationen wegen der Überbelegung der Intensivstationen in den Krankenhäusern des Gazastreifens vorzeitig entlassen werden müssen und sichert auch die medizinische Versorgung der etwa 30.000 Binnenvertriebenen – unter großem Einsatz dutzender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die teilweise bis zur Erschöpfung und unter erschwerten Bedingungen ihren Dienst tun.

Angesichts eines überforderten Gesundheitssystems werden die Ärzte für Menschenrechte – Israel eine Delegation nach Gaza schicken, sobald dies die Sicherheitslage erlaubt. Diese sollen Operationen durchführen und helfen zu ermitteln, was die Patienten am dringendsten brauchen. Auch ein Psychiater soll dabei sein, um traumatisierte Menschen zu behandeln. Damit wollen die israelischen Ärzte auch ein Zeichen der Solidarität setzen und zeigen, dass sich weiterhin Teile der israelischen Gesellschaft der Logik der Eskalation und Vergeltung widersetzen und für einen gerechten Frieden einstehen. „Die zunehmende Kontrolle und Abriegelung des Gazastreifens sowie die fehlende Bereitschaft, sich für eine gerechte Lösung des Nahostkonflikts und ein Ende der Besatzung zu engagieren, führen uns in einen Abgrund, entfachen Hass und Rache, die eine gesunde Gesellschaft unmöglich machen“, sagt Ran Cohen, Direktor der Ärzte für Menschenrechte- Israel.

Konkrete Hilfe für die Opfer der Angriffe und Menschenrechtsarbeit

Angesichts der bespiellosen Zerstörung ziviler Infrastruktur und Wohngebäude verteilt unser Partner Culture and Free Thought Association, eine gemeindeorientierte Frauenorganisation Kleidung, Hygienepakete, Windeln, Matratzen an obdachlos gewordene Menschen, die sich in Khan Younis im Süden des Gazastreifens aufhalten, aber auch Nahrungsmittel. Wie die Palestinian Medical Relief Society versorgen sie die Menschen mit sauberem Trinkwasser, denn die Wasser- und Abwassersysteme sind teilweise kollabiert.

Unsere Partner vom Menschenrechtszentrum Al Mezan in Gaza Stadt dokumentieren den Tod Hunderter Menschen und auch die massive Zerstörung ziviler Infrastruktur, damit Zivilisten Schadensersatz einklagen können. Die Dokumentation soll zudem als Grundlage dienen für die künftige internationale Untersuchungskommission, die sich mit Verstößen gegen Völker- und Menschenrecht befassen soll, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Al Mezan und die Ärzte für Menschenrechte – Israel planen hierzu in einer selten gewordenen israelisch-palästinensischen Kooperation auch eine vorbereitende Fact-Finding-Mission.

Angesichts eines Konflikts, der zunehmend in Gewalt versinkt, kommt es darauf an, Inseln der Vernunft zu schaffen. Die gemeinsame Nothilfe und Menschenrechtsarbeit unserer Partner auf beiden Seiten ist dabei ein wichtiges Symbol.

Spenden für Gaza

Für die Gaza-Nothilfe und Menschenrechtsarbeit unserer israelischen und palästinensischen Partner bitten wir um Spenden unter dem Stichwort: “Palästina“

Spendenkonto:

medico international
Konto-Nr. 1800
Frankfurter Sparkasse
BLZ 500 502 01

IBAN: DE21 5005 0201 0000 0018 00

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Unterstützen Sie die Arbeit für gerechten Frieden und Menschenrechte im Nahen Osten auch langfristig. Werden Sie jetzt medico-Fördermitglied!

medico international ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Spenden sind daher steuerlich absetzbar. Das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) bescheinigt medico international einen sorgfältigen und verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern.


Nachruf

medico international trauert mit den Kollegen des Menschenrechtszentrums Al Mezan um Anwar Al Zaaneen. Der Mitarbeiter von Al Mezan wurde durch den Beschuss einer israelischen Drohne getötet, als er die Wasserleitungen seines Hauses überprüfen wollte. Die Tötung des Menschenrechtlers Al Zaaneen ist ein weiteres Zeichen dafür, dass Menschenleben im Gazastreifen immer weniger wert sind und das Völkerrecht mit Füßen getreten wird.

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