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Peter Strutynski: Nach dem Friedensratschlag

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein Ausruhen gibt es nicht (Schade eigentlich!). Auch nach dem von allen als so großartig erlebten Friedensratschlag am letzten Wochenende, gibt es für die Friedensbewegung noch ein paar Dinge zu erledigen. Die wichtigsten heute: Nachlese zum Friedensratschlag (1), Weihnachtsanzeige (2), Bundeswehreinsatz in der Türkei (3).

(1) Friedenspolitischer Ratschlag:
Diejenigen, die in Kassel dabei waren (und es waren so viele!), werden bestätigen, dass es ein Ratschlag der Extraklasse war. In den großen (Mainstream-)Medien ist davon nichts zu lesen; die "kleinen" Medien waren dabei. Hier drei Artikel bzw. Interviews:
Interview mit Sabine Schiffer (vor dem Kongress):
http://www.ag-friedensforschung.de/rat/2012/schiffer-int.html
Bericht im "neuen deutschland":
http://www.ag-friedensforschung.de/rat/2012/bericht-nd.html
Interview in der "jungen Welt":
http://www.ag-friedensforschung.de/rat/2012/stru-int.html

Ein ausführlicherer Kongressbericht ist hier zu lesen (pdf-Datei):
http://www.ag-friedensforschung.de/rat/2012/bericht-neu.pdf

(2) Weihnachtsanzeige:
Wie immer um diese Zeit hat der Friedensratschlag wieder eine Weihnachtsanzeige vorbereitet. Sie soll dieses Mal in drei Tageszeitungen erscheinen: Frankfurter Rundschau, neues deutschland und jW. [Siehe weiter unten im Anhang!]

(3) Aktionen gegen die Stationierung von Patriot-Raketen in der Türkei
Das Thema spielte auch auf dem Friedensratschlag eine wichtige Rolle. In der nächsten Woche wird im Bundestag ein Antrag der Bundesregierung verhandelt, Patriot-Raketensysteme der Bundeswehr an die syrisch-türkische Grenze zu entsenden. Unseren Standpunkt haben wir schon vor zwei Wochen in einer 10-Punkte-Erklärung deutlich gemacht:
http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Tuerkei/patriot-baf.html

Für die Tage der ersten Lesung (12. Dez.) und der Abstimmung im Bundestag (14. Dez.) sollen in Berlin Aktionen vorbereitet werden, wozu Friedensgruppen vor Ort, verschiedene türkische und kurdische Migrantenorganisationen sowie der Bundesausschuss Friedensratschlag aufrufen werden.

Es liegen noch mehr Dinge an (z.B. Rüstungsexport nach Saudi-Arabien, neues Afghanistan-Mandat, die "Friedenspolitischen Schwerpunkte 2013" des Bundesausschusses Friedensratschlag), darüber aber demnächst in einem weiteren Rundmail.

Für heute beste Grüße
Peter Strutynski

ANHANG: Weihnachtsanzeige

DER TEXT:
Krieg ist keine Lösung
nicht für Afghanistan, Irak, Libyen, nicht für Syrien und Palästina. Wir verweigern uns dem Zwangsdenken von Kriegspropaganda, Kriegsdrohungen und Kriegen. Wir setzen auf Verhandlungen und Interessenausgleich.
Für uns gelten das Völkerrecht und die Menschenrechte. Nicht aber gewaltsamer Regimewechsel und das „Recht“ des Stärkeren. Konfliktursachen müssen rechtzeitig erkannt und politisch beseitigt werden.
Die Bundeswehr hat im Ausland nichts zu suchen. Neue Waffen beschleunigen den Sozialabbau. Rüstungsexporte bringen den Tod aus Deutschland. Bundeswehreinsätze im Inneren beschädigen die Demokratie.
Wir engagieren uns für Frieden, Abrüstung, Solidarität, Gerechtigkeit und  das Recht auf demokratische Teilhabe.
Wir wissen: Eine Welt ohne Krieg ist möglich.
Diese Welt muss solidarisch erkämpft werden.

WAS ZU TUN IST:
Wer diese Anzeige namentlich unterstützt, beteiligt sich mit einer Spende an deren Finanzierung (Mindestbeitrag 20,- € für Einzelpersonen, 40,- € für Organisationen und Initiativen).
Den Betrag bitte auf das Konto der Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., überweisen:
Konto-Nr.: 200081390
bei der Frankfurter Sparkasse 1822 (BLZ 500 502 01)
Stichwort: „Anzeige“ überweisen.

UND NICHT VERGESSEN:
Name, Vorname und Wohnort (bzw. bei Initiativen: Name der Initiative/Organisation) per e-mail schicken an:
mailto:Frieden-und-Zukunft@t-online.de

TERMIN:
Die Anzeige soll am 24. Dezember 2012 u. a. in der Frankfurter Rundschau, in der jungen Welt und im neuen deutschland erscheinen. (Einsendeschluss 18.12.2012)

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